Einleitung
Wenn jemand fragt: „Was ist der Unterschied zwischen USB-A, B, C und USB 2.0, 3.0, 4.0?“, führt das oft zu Verwirrung. Der Schlüssel liegt darin: USB‑A/B/C bezeichnet die physischen Steckertypen, während USB 2.0/3.0/3.1/3.2/4.0 die zugrunde liegende Protokollversion beschreibt – jeweils mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Stromfähigkeiten. Schauen wir uns das genauer an.
Steckertypen: USB‑A, USB‑B, USB‑C
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USB‑A: Der klassische rechteckige Stecker, zu finden an Desktops, Hubs und vielen älteren Docks. Bei USB 3.x oft blau zur Kennzeichnung von „SuperSpeed“.
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USB‑B: Quadratisch und häufig bei Druckern oder älteren Peripheriegeräten. Auch in erweiterten USB‑3.0-Versionen verfügbar. Formkompatibel, aber nicht immer mit hoher Geschwindigkeit.
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USB‑C: Ein schlanker, reversibler Ovalstecker. Modern, vielseitig und fähig, USB 2.0 bis USB4-Protokolle (inklusive Power Delivery bis 240 W) zu unterstützen.
Protokollversionen: USB 2.0, USB 3.x, USB4
Standard | Max. Geschwindigkeit | Hinweise |
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USB 1.1 | 1,5–12 Mbps | Heute selten verwendet |
USB 2.0 | 480 Mbps | Basisstandard, weit verbreitet |
USB 3.0 | 5 Gbps | SuperSpeed; abwärtskompatibel, aber auf die langsamste Verbindung begrenzt |
USB 3.1/3.2 | 10 Gbps (Gen 2), 20 Gbps (Gen 2×2) | Umbenennung der 3.x-Spezifikationen |
USB4 | bis zu 40 Gbps | Verwaltet dynamisch Video-/Datenkanäle |
Wichtig: Selbst wenn Sie einen USB‑C-Port haben, erhalten Sie nicht automatisch USB4-Geschwindigkeit – es hängt vom tatsächlich unterstützten Standard und den verwendeten Kabeln ab.
Wie Form und Protokoll zusammenwirken
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USB‑A und USB‑B können jede unterstützte Protokollversion übertragen – z. B. kann ein USB‑A‑3.0-Laufwerk in einen USB‑A‑2.0-Port gesteckt werden. Es funktioniert, aber nur mit niedrigerer Geschwindigkeit.
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USB‑C baut auf modernen Protokollen auf, garantiert jedoch nicht automatisch USB4 oder hohe Power Delivery – es hängt von den Spezifikationen von Gerät und Kabel ab.
Warum es wichtig ist – Szenario: KVM-Switch-Setup
Stellen Sie sich zwei Laptops oder PCs vor, die dasselbe Dual-Monitor-, Tastatur- und Maus-Setup teilen. Ein KVM-Switch (Keyboard-Video-Mouse) ermöglicht nahtloses Umschalten zwischen den Systemen.
Ein moderner USB‑C KVM kann MST (Multi-Stream Transport) und EDID-Emulation nutzen, um duale 4K@60Hz-Bildschirme ohne Störungen zu verwalten.
Er kann auch Daten, Strom und Netzwerk über ein einziges USB‑C-Kabel übertragen – ideal für Docking-Szenarien.
Vorstellung von TESmart KVM-Modellen
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Für 2 Laptops + 2 Monitore, mit Dual-Monitor USB‑C Eingang
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Unterstützt 4K@60Hz, MST und EDID-Emulation für störungsfreies Umschalten
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Inklusive 36 W Power Delivery, 100 Mbps Ethernet, Fernsteuerung, Plug-and-Play-Kabelkit und integrierte Docking-Funktionen
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Für 1 Desktop + 1 Laptop, ebenfalls mit USB‑C + HDMI/DP Eingang, dual 4K60Hz Ausgang, MST, EDID und Docking-Unterstützung
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Funktioniert als 9-in-1 Hybrid-Dockingstation – ideal für Nutzer, die Peripherie und Monitore zwischen zwei Systemen über USB‑C teilen
Verknüpfung von USB-Wissen mit KVM-Anwendungsfällen
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Wenn ein KVM USB‑C-Ports hat, aber die Geräte nur USB 2.0 unterstützen, wird keine USB4-Leistung erreicht.
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Für hochauflösende Dual-4K60-Anzeige müssen Geräte, Kabel und KVM USB‑C mit MST (mindestens USB 3.1/3.2) oder besser unterstützen.
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Ältere USB‑A/USB‑B-KVMs können die Funktionen moderner USB‑C-Verbindungen nicht bieten.
Fazit
USB-Typen (A, B, C) definieren die physische Verbindung; USB-Standards (2.0, 3.x, 4) bestimmen Leistung und Fähigkeiten. Ein falscher Mix führt zu langsamer Geschwindigkeit oder eingeschränkten Funktionen. Beim Einsatz moderner KVM-Switches wie TESmart CKS202‑P23 oder HDC202‑P23 ist das Verständnis der USB-Protokollunterstützung in Geräten, Kabeln und Switch entscheidend – die Basis für nahtloses Dual-System-Workflow mit Dual-4K@60Hz.
Jetzt sind Sie bereit, das richtige USB-Setup auszuwählen – und es mit dem passenden KVM zu kombinieren, um Ihre Multi-PC-Workstation wie ein Profi zu betreiben.